Wie kann man Karies bei Kindern vermeiden? (Dr. Birte Habedank)

Man sollte von Anfang an aufpassen, dass man zuckerhaltige Nahrungsmittel nicht so häufig am Tag gibt. Das Thema Ernährung ist da ein ganz großer Faktor. Kinder essen ja sehr gerne Süßigkeiten oder trinken gerne mal ein süßes Getränk. Diese Sachen dürfen ruhig sein.

Aber sie müssen aufpassen: Sie müssen wirklich solche Sachen zu den Hauptmahlzeiten geben, dass die Zähne zwischendrin drei bis vier Stunden Pause haben sich zu erholen, sich aus dem Speichel, der Spucke heraus zu remineralisieren, sich zu stärken.
Je häufiger sie solche Sachen geben, desto höher ist das Risiko, Karies zu bekommen. Und dann eben natürlich auch mit der Mundhygiene darauf achten, dass man solche Sachen auch weg putzt. Es gibt ja viele klebrige Sachen, was die gern an Süßigkeiten essen, deswegen ist es wichtig, ausreichend für Mundhygiene zu sorgen – sprich Handzahnbürste, elektrische Zahnbürste zusammen. Und die Zahnseide nicht vergessen. Weil Sie kommen nicht in die Zahnzwischenräume mit der Zahnbürste, da entstehen sehr gerne Löcher.

Es gibt Zahnpflegeprodukte z.B Kinderzahnpflegekaugummis, die man zusätzlich verwenden kann. Die haben den Vorteil, dass sie ein bisschen die Speichelbildung fördern. Speichel wäscht wieder Bakterien weg, auf den glatten Oberflächen. Die Zunge reinigt es dazu. Aber die klebrigen Bakterien mit ihren Klebefasern sitzen immer noch zwischen den Zähnen. Man bekommen sie da nicht mit dem Kinderzahnpflegekaugummi raus. Also kann es nicht die normale Zahnbürste und Zahnseide ersetzen, sondern kann als zusätzliches Pflegeprodukt gerne verwendet werden.

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Wie können wir unserem Kind den Schnuller abgewöhnen? (Dr. Birte Habedank)

Beim Schnuller sollte man als Ziel haben, ihn zum zweiten, dritten Lebensjahr anfangen abzugewöhnen. Bitte ohne Zwang. Oft drüber reden und dann gucken, welche Variante man wählt. Es gibt verschiedene: Es gibt die Schnullerfee oder es gibt den Schnullerbaum. Wenn man auf Urlaub ist, kann man ihn auf dem kleinen Segelboot verschwinden zu lassen. Man kann ihn aber natürlich auch verlieren. Alle solche Methoden aber vorher bitte mit dem Kind absprechen; Nicht, dass das Kind einen Ersatz nimmt. Das ist in den meisten Fällen nämlich gerne der Daumen und das kriegt man extrem schlecht bis gar nicht abgewöhnt.
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Wie putzen wir am besten die Zähne von unserem Kind? (Dr. Birte Habedank)

Wie man am besten die Zähne putzt, das kann ich mit meinem Freund dem Kroko am besten zeigen: Am Anfang ist es sinnvoll, dass man erstmal mit kleinen Kinderzahnbürsten – es gibt sogenannte Lernzahnbürsten – anfängt die Zähne ein bisschen zu putzen. Die ersten Zähne sind ja meistens die Schneidezähne und da reicht es aus, wenn man ein bisschen übt, mit so kleinen Zahnbürsten die Zähne ein wenig abzustreifen.
Später, wenn nochmal die bleibenden Zähne dazu kommen und das Kind zahnt, kann es solche Lernzahnbürsten auch nutzen, indem es da so ein bisschen das Greifen lernt und hier mit den kleinen Noppen kann es auch gerne drauf rumkauen. Das machen Kinder sehr gerne: auf der Zahnbürste kauen, aber man sollte eher diese Seite nehmen, damit sich die Schleimhaut ein wenig lockern kann und damit man dort einen besseren Zahndurchbruch fördern kann.
Später kann man dann auch schon anfangen, einmal am Tag Kinderzahnpaste zu nehmen, mit wenig Flourid und mit der Handzahnbürste zu starten. Und dann kann man mit dieser üblicherweise bekannte Methode anfangen: KAI nennt die sich. Das begründet sich aus K für Kaufläche, A für Außenfläche und I für Innenfläche. Man kann in dem Schema wunderbar die Zähne putzen.
Also, dass man da erstmal die Kauflächen in Angriff nimmt, dann die Außenflächen, da lässt man das Kind am besten zusammenbeissen, dass man auch in die Wangentaschen sehr gut reinkommt.
Dass man dann außen putzt, und dann kommt das Schwierigste der Übung; das sind die Innenflächen. Das kennen Sie wahrscheinlich, dass die große Zunge einen dann meist rausschmeißen will; dass man dann versucht langsam die Innenflächen zu putzen.
Mein persönlicher Tipp dafür: Man kann auch schon frühzeitig anfangen mit einer elektrischen Zahnbürste zu putzen. Es gibt diese Modelle mit einem kleinen Kopf. Damit finde ich das sehr angenehm auch reinzukommen, weil man hat doch meistens sehr viel zu tun, überhaupt die Zahnbürste in den Mund zu bekommen und dann hat man nicht noch damit zu tun, zu überlegen, wie war nochmal die Übung, wie muss sich das ausstreifen?
Diese Bewegung macht dann die Zahnbürste von alleine und man kann sich dann wirklich darauf konzentrieren, dass man jeden Zahn einzeln erreicht und, dass man die Zahnbürste auch in den Mund bekommt.
Wenn die Zähne schon so eng zusammenstehen, dann muss man auch frühzeitig anfangen mit Zahnseide. Das ist ganz ganz wichtig, dass man vor dem Zähneputzen die Zahnzwischenräume ein wenig säubert und lockert. Das macht man am besten mit so kleinen Halterungen, da ist die Zahnseide schon fertig aufgespannt und damit erreicht man dann auch schön gerade im Backenzahnbereich diese eng zusammenstehenden flächigen Kontakte. Dann geht man da kurz durch und hinterher die Zähne reinigen.
Das am besten einmal am Tag, am besten abends, da hat man am meisten Zeit, dass man das auch schon frühzeitig übt.
Man kann dann auch schon frühzeitig anfangen auch zusätzliche Flächen im Mund, die man meistens vergisst, zu reinigen. Das ist die Zunge. Der Kroko hat leider keine mitgebracht heute, aber es gibt Zungenreiniger. Dass man da versucht, abends vor dem schlafen gehen auch nochmal die Zunge ein wenig abzustreifen, die gibt es auch extra für Kinder. Man kann aber auch probieren, die Zahnbürste statt einem Zungenreiniger zu nehmen. Das reicht aus, aber die sind meistens zarter, bei den großen Zahnbürsten kann manchmal ein Würgereiz ausgelöst werden.

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Ist Flourid schädlich? (Dr. Birte Habedank)

Bei Flourid ist es so wie mit allen Substanzen. Es kommt auf die Dosis an! Ein zuviel an Fluorid ist mit Sicherheit schädlich, aber es ist schon so geplant, in den Kinderzahnpasten, dass ein wenig Flouridanteil dort enthalten ist. Man muss wirklich einen immensen Anteil, eine ganze Erwachsenenzahnpasta essen als Kind, damit es schädlich ist.
Bei Kinderzahnpasta, wenn man da die Regeln einhält – man hat ja eine eingebaute Dosieranleitung: so groß wie Kindernage des kleinen Fingers vom Kind. Wenn man das auf die Zahnbürste aufträgt und das Kind dieses runterschluckt, weil es noch nicht ausspülen kann, ist es mit Sicherheit nicht schädlich für das Kind. Und das Kind wird nicht – ich hab mal ein Stück mitgebracht – reines Flourid in der Form so zu sich nehmen.
Das kennt man vielleicht: Man hatte mal eine Prüfung vor sich und hat gehört, wenn ich Zahnpaste esse, kriege ich Fieber. Ja, das stimmt, da hat man wirklich Vergiftungserscheinungen und man kriegt Fieber. Man erbricht sich vielleicht, weil es zuviel ist für den Körper. Das wird aber so in der Form mit Kinderzahnpasta nicht passieren. Man kann das jeden Tag ruhig unbesorgt anwenden in der richtigen Dosierung.

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Kieferorthopädische Behandlung: In welchem Alter sollte sie erfolgen? (Dr. Isabella Piekos)

In welchem Alter sollte eine kieferorthopädische Behandlung erfolgen und ist sie in jedem Alter möglich?
Eine kieferorthopädische Behandlung ist etwa ab dem vierten Lebensjahr möglich, aber letztendlich kann man diese auch in jedem Lebensalter durchführen – auch im erwachsenen Alter also auch bei Patienten im fortschreitenden Lebensalter. Wichtig ist, dass die Zähne fest im Knochen stehen und dass wir einen gesunden Zahnhalteapparat haben. Dann lassen sich die Zähne auch gut bewegen. Ein Zahn kann sich das ganze Leben bewegen lassen. Der Kieferorthopäde bewegt die Zähne indem er Kräfte appliziert. Dadurch wird auf der einen Seite Knochen abgebaut und auf der anderen Seite Knochen aufgebaut. Somit kann ich dann den Zahn durch den Knochen bewegen.
Bei Kindern und Jugendlichen sind diese Umbauvorgänge, die ich beschrieben habe, im Knochen schneller; ich kann die Zähne schneller bewegen und ich kann aber auch die Kiefer zueinander bewegen. Das kann ich bei Erwachsenen nicht mehr. Bei Erwachsenen lassen sich die Zähne auch sehr gut bewegen; hier muss ich aber leichtere Kräfte applizieren und somit dauert es einfach ein bisschen länger.

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Warum kieferorthopädische Behandlung? (Dr. Isabella Piekos)

Eine kieferorthopädische Behandlung ist keine ästhetische Behandlung. Schön ist natürlich, dass danach auch ein schönes Lächeln entsteht und dass die Zähne gerade stehen.
Letztendlich ist es so, dass eng stehende Zähne dazu führen können, dass mehr Karies und Zahnfleischentzündungen entstehen. Ws kann zu einer Überbelastung der Zähne kommen, sprich der Zahn kann sich lockern und fällt frühzeitig raus. Ein anderer Grund ist auch, dass das Kiefergelenk stark belastet wird durch die falsch stehenden Zähne. Kauen ist nicht mehr als Mahlbewegung zu erkennen sondern ist eine Hackbewegung. Der Kiefer wächst asymetrisch in der Jugend oder im Kindesalter und dadurch wird ein Kiefergelenk stärker belastet. Die Folge sind Schmerzen auch im Kiefergelenk. Eine kieferorthopädische Behandlung ist keine rein ästhetische Behandlung, sondern sie ist dafür da, um ihre Zähne lange zu erhalten, gesund zu erhalten damit sie lange Freude damit haben und gut kauen können.

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Sind Röntgenaufnahmen schädlich für Kinder und müssen die unbedingt sein? (Dr. Birte Habedank)

Röntgenaufnahmen wird man auch bei Kindern nur nach strenger medizinischer Indikation stellen. Sprich ein Zahn ist gebrochen oder kariös oder wir haben den Verdacht auf noch mehr Karies.
Und da ist es wichtig, dass wir schauen, wie viel von dem Zahn betroffen ist, ob vielleicht was von dem Zahn abgebrochen ist. Das kann passieren bei Stürzen. Und dann muss ich für meine Therapie, die zum Teil ja auch sehr aufwändig sein kann, eine entsprechende Planungen machen.
Ähnlich wie beim Kind, das sich die Hand gebrochen hat: Da wird man auch nicht sagen: ‚Wir schienen mal so pi mal Daumen, wissen nicht genau welche Knochen betroffen sind.‘
Genauso ist das mit Milchzähnen zu sehen und auch mit bleibenden Zähnen. Man muss da schauen, was haben wir vor uns, wie machen wir das am Besten, um die beste Qualität liefern zu können.
Ich kann Sie beruhigen. Heutzutage ist es so: Durch das digitale Röntgen haben wir eine sehr viel geringere Strahlenbelastung als in den Jahren davor und wenn sie z.B. von Berlin nach München fliegen haben Sie eine höhere Strahlenbelastung durch die Höhenstrahlung als ein einzelnes Röntgenbild.

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Soll man bei Kindern Mundspüllösung nehmen? (Dr. Birte Habedank)

Die Frage kommt häufiger. Soll man wirklich schon mit Mundspüllösung anfangen? Man sieht es, wenn man in die Drogerie geht. Da gibt es ganz viele Angebote auch schon für Kinder. Ich kann dazu sagen, es ersetzt leider nicht die Zahnbürste und die Zahnseide. Das liegt daran, dass die Bakterien Klebefasern haben. Die halten sich richtig an den Zähnen fest und dann ist es denen komplett egal ob man denen den Rücken duscht mit Wasser, mit Mundspüllösungen oder sonst noch was. Man muss sie mechanische entfernen. Zahnbürste, Zahnseide das zusammen ist die ideale Kombination.

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Schienenbehandlung: Welche Vorteile gegenüber einer festen Zahnspange? (Dr. Isabella Piekos)

Die Schienenbehandlung ist eine fast unsichtbare Zahnbehandlung, aber auch hier benötigen wir Hilfsmittel, um die Zahnstellung zu korrigieren.
So werden auf der Außenseite der Zähne kleine Verstärkungspunkte geklebt oder der Patient muss Gummizüge einhängen, von oben nach unten, um eine bestimmte Kraft nochmal zu verstärken.
Es gibt unterschiedliche Firmen, die unterschiedliche Schienen produzieren. Es gibt Schienenbehandlungen, da muss man die Schiene alle zwei Wochen wechseln, bei anderen Firmen läuft das auch anders. Das Prozedere ist letztendlich immer das Gleiche, beziehungsweise der Zahn bewegt sich in diese Schiene wie in so ein Förmchen. Es wird Platz geschaffen für den Zahn, für die Zahnbewegung und dort hinein bewegt sich der Zahn. Die Schienenbehandlung ist eine fast unsichtbare, kieferorthopädische Behandlung.
Die Vorteile davon liegen klar auf der Hand. Sie können die Schiene entfernen ganz gewohnt, Zähne putzen, die Schiene wird wieder eingesetzt. Beim Essen wird die Schiene herausgenommen, Sie können ganz normal kauen und nach dem Zähne putzen die Schiene wieder einsetzen. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass die kieferorthopädische Behandlung fast unsichtbar stattfindet. Kaum jemand bemerkt, dass Sie eine Zahnspange tragen.

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Sollen Kinder schon zur Prophylaxe? (Dr. Birte Habedank)

Es ist sinnvoll mit den Kindern auch so früh wie möglich Prophylaxe wenigstens zu üben. Die ganz kleinen Kinder ab zwei, drei, da fangen wir wirklich auch schon an, mit den Kindern wie eine Art Doktor Schule, zu zeigen, wo kommt das Wasser raus, das ist dann unsere Glitzerdusche. Was macht der kleine Staubsauger da? Der heißt Schlürfi. Was kann denn der alles machen, der mag so gerne Spucke trinken. Und was sind das alles für Geräte? Dass die Kinder das langsam, spielerisch kennenlernen, auch wenn man vielleicht noch nicht beim ersten Mal eine professionelle Prophylaxe hin bekommt, aber es geht dann auch so bisschen um die Übung. Und dann geht es natürlich auch darum zu lernen, was brauche ich zur Zahnpflege, die eigenen Zahnpflegeprodukte mal mitbringen. Zusammen schauen, benutze ich das richtig oder kann ich noch was viel besser machen. Was kann man noch dazu nehmen; manchmal gehört Zahnseide auch schon ganz früh dazu und da ist es wichtig, dass man sagt also so früh wie möglich.
Ab dem zweitesn, dritten Lebensjahr macht es dann meistens schon Sinn auch mit der Prophylaxe anzufangen.

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