Wie sieht eine Jig Schiene aus? (Dr. Anne Linderhaus)

Die Jig Schiene entkoppelt den Biss, weil wir davon ausgehen, dass ein falscher Biss ursächlich ist für diese Schmerzen für die Verspannungen im Kausystem in Schulternackenbereich und die Gelenkschmerzen.
Deswegen muss der Biss entkoppelt werden. Das heißt, beim nächtlichen Zähnepressen und Zähneknirschen entstehen enorme Kräfte von bis zu 200 KP und die müssen runter gekoppelt werden.

Was bedeutet systemische Medizin? (Dr. Anne Linderhaus)

Die systemische Medizin bezieht sich auf das interdisziplinäre Konzept, die interdisziplinären Behandlung und bedeutet in dem Zusammenhang , dass wir eine ausführliche Anamnese mit dem Patienten durchgehen, eine Störfaktorenanamnese, nach stresslichen Belastungen und psychischen Belastungen sowie nach chronischen Umweltbelastungen, um herauszufinden, was sind denn da noch im Körper für mögliche Ursachen für diese Schmerzen zu finden und inwieweit wirkt sich das dann vielleicht auf nächtliches Zähneknirschen, Zähnepressen aus.

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Was ist Kraniofaziale Orthopädie? (Dr. Anne Linderhaus)

Die Kraniofaziale Orthopädie ist ein interdisziplinäres Konzept zur Behandlung von Patienten mit Schmerzen — Muskel- und Gelenkenschmerzen innerhalb und außerhalb des Kausystems. Das heißt, wir kucken also über den Tellerrand der Zähne hinweg und betrachten den ganzen Körper und ziehen entsprechende Experten, Internisten, Psychologen mit ins Boot.
Zu mir kommen im Endeffekt Patienten, die davon ausgehen oder die Frage haben: Hat mein Biss – vielleicht ein falscher Biss, zu tun mit meinem chronischen Schulter-, Nacken-, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, gibt es da Zusammenhänge?

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Was passiert, wenn der Biss tatsächlich falsch ist? (Dr. Anne Linderhaus)

Die Patienten tragen die Jig Schiene sechs bis acht Wochen, begleitend dazu manuelle Therapie, Osteopathie, Stressmanagement, Matrix Therapie. Wenn die Patienten innerhalb dieser Zeit feststellen, zum einen natürlich mir geht es besser, das ist die Grundvoraussetzung. Und wenn sie morgens aufwachen und das Gefühl haben, meine Zähne passen nicht mehr aufeinander, irgendwas stimmt jetzt nicht mehr.
Dann wird dieser neue schmerzfreie Biss registriert und wir gucken uns das in einem Kausimulator an, einem sogenannten Articulator, um dann zu entscheiden: Wie sieht es weiter aus, was müssen wir denn machen mit den Zähnen, um sie in diese Position zu kommen, die letztlich eine therapeutische schmerzfreie Position darstellt.

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Was ist Matrix Therapie? (Dr. Anne Linderhaus)

Die Matrix-Rhytmus-Therapie ist eine ergänzende Therapie, die uns dabei hilft, Verspannungen in der Muskulatur im Bindegewebssystem gezielt zu lösen und damit die Schmerzen rauszunehmen aus dem Gewebe. Sie funktioniert so, dass wir einen Schwingkopf haben von acht bis zwölf Hertz, damit erzeugen wir ein Muskelzittern und über dieses Muskelzittern wird dieses Bindegewebe, das verklebt ist, gelöst. Das muss man sich so vorstellen, dass wir die Muskelzelle haben, die ist umgeben von ihrer Matrix – von ihrer Hülle und da kann kein Zellstoffwechsel mehr statt finden. Die ist wie ein verschrumpelter Kern bei einem Granatapfel und da muss wieder Flüssigkeit rein. Da muss ein Zellstoffwechsel stattfinden können und das funktioniert über dieses Muskelzittern, dass das alles geglättet wird, die Muskulatur, die Faszien, sodass wieder ein Zellstoffwechsel stattfinden kann

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Kieferwachstum – Kann ich es mit einer Zahnspange positiv beeinflussen?

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Kann nicht mit einer Zahnspange auch das Kieferwachstum positiv beeinflussen?

Mit einer herausnehmbaren Zahnspange auf jeden Fall! Man muss zum richtigen Zeitpunkt anfangen zu behandeln. Das heißt das Wachstum des Kiefers muss noch stattfinden. In der Regel ist es so, dass die Mädchen zwischen dem elften und 13. Jahr ihren maximalen Wachstumsschub haben, die Jungen etwas später zwischen zwölf und 14. Im Wachstumsalter kann man die Lage-Beziehung der Kiefer perfekt korrigieren. Das heißt, die Doppelspangen bewegen den Oberkiefer oder Untertiefer in die entsprechende Richtung. Diese Geräte müssen allerdings nachmittags und nachts getragen werden. Das ist schon ein Aufwand für die Kinder, aber man hat hinterher wirklich eine perfekt zueinander gestellte Zahnreihe -die Kiefer passen einfach zusammen.

Zahnspange: Worauf muss ich beim Tragen achten?

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Worauf muss ich beim Tragen einer Zahnspange achten?

Hier müssen wir natürlich zwischen einer festsitzenden und eine herausnehmbare Zahnspange unterscheiden. Bei der heraus nehmbaren Zahnspange ist es so, dass die Patienten natürlich motiviert sein müssen, sie zu tragen. Und ich sage zu meinen Patienten immer, die Zahnspange wirkt natürlich nur, wenn sie im Mund ist und nicht in der Hosentasche. Die Zähne müssen vorher gereinigt werden, damit die Zahnspange richtig wirken kann. Einmal in der Woche muss die Zahnspange auch gestellt werden – mit einem kleinen Nachstell-Schlüssel. Dazu nimmt man einen kleinen Schlüssel, den wir Ihnen mitgeben. Damit wird die Spanne meist einmal die Woche in Pfeilrichtung verstellt.
Zur Tragezeit kann ich sagen, die meisten Spangen werden zwischen 14 und 24 Stunden getragen und wichtig ist zu wissen, sie müssen natürlich die Zahnspange zum Essen, Zähne putzen und Sport herausnehmen.
Jetzt kommen wir zur festsitzenden Zahnspange. Hier ist das A und O die Zahnpflege. Und ganz wichtig zu wissen ist, dass hinter den Bbögen Speisereste hängen bleiben und die müssen regelmäßig entfernt werden sonst kann es dort zu karies oder auch zu weißen Flecken kommen und das wollen wir natürlich nicht.
Zum anderen ist zu beachten, dass man keine klebrigen Sachen mehr essen darf – möglichst keinen Kaugummi und kein Karamell, weil diese Materialien die Schlösser der Zahnspange verkleben. Man darf auch nicht mehr Äpfel abbeißen sondern man muss sich die Teile klein schneiden, damit man die Schlösser nicht verbiegt.

Zahlt die Krankenkasse jede Kieferorthopädische Behandlung?

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Zahlt die Kasse eigentlich jede kieferorthopädische Behandlung?

Leider nicht. Es muss eine besondere Fehlstellungen sein, die bei dem Kind vorliegt. Wir empfehlen aber jährliche Kontrollen. Es kann sein, dass in einem Jahr die Behandlung noch nicht bezahlt wurde, im nächsten Jahr sich die Fehlstellungen aber soweit entwickelt hat, dass sie dann von der Krankenkasse übernommen wird.
Es ist seit Jahren üblich, dass die Krankenkasse 80 Prozent der Kosten sofort übernehmen, mit den Eltern werden 20 Prozent abgerechnet. Am Ende der Behandlung, wenn die Behandlung mit Erfolg abgeschlossen wurde, erhalten die Eltern das ausgelegte Geld von der Krankenkasse zurück.
Bei Erwachsenen sieht es anders aus. Da muss eine sehr ausgeprägte Fehlstellung vorliegen, die nur mit Hilfe einer Operation zu korrigieren ist, dann zahlt die Krankenkasse da die Kosten.

Was kostet eine Zahnspange?

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Was kostet mich eine Zahnspange ?

Wenn die Patienten eine Fehlstellung haben, die von der Krankenkasse bezahlt wird, dann übernimmt die Krankenkasse auch auch die Kosten jede Spange.

Heutzutage ist es allerdings so, dass erstens vor dem Anbringen einer festen Apparatur ein Schutzlack aufgebracht wird. Zweitens arbeiten wir mit unsichtbaren und auch sehr hochwertigen Materialien und drittens wird der Zustand nach der Behandlung mit einem kleinen halte Draht fixiert wird, der an der Rückseite der Schneidezähnen befestigt wird. Diese Sonderkosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Sie kosten zwischen 20 und 40 Euro pro Monat extra. Man kann jedoch diese Kosten beim Lohnsteuerjahresausgleich anrechnen lassen.

Bei einer kleinen Fehlstellung zahlt die Krankenkasse gar nicht. Da müssen sie allerdings mit Kosten zwischen tausend und 6000 Euro rechnen.

Was sie dabei bedenken dürfen ist , dass sie nicht nur in ein strahlendes Lächeln investieren, sondern auch eine große Menge anderer gesundheitlicher Vorteilen haben. Das heißt, sie können ihre Zähne besser pflegen. Sie brauchen später eventuell keine Brücken und auf die dritten Zähne können sie, wenn sie Glück haben, vielleicht ganz verzichten.

Milchzähne – Warum müssen sie manchmal gezogen werden?

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Milchzähne – Warum müssen sie manchmal gezogen werden?

Der häufigste Grund für die Extraktion von Milchzähnen ist die ausgeprägte Zerstörung eines Milchzahns durch Karies. Um zu vermeiden, dass sich die Nachbarzähne anstecken, muss dieser Zahn entfernt werden.
Wenn ein Zahn aus kariösen Gründen entfernt wurde, müssen wir dafür sorgen, dass wir den Platz für den bleibenden Nachfolger halten. Deshalb setzen wir gerne einen Platzhalter ein, der dafür sorgt, dass die Zähne, die im Mund sind, am Ort gehalten werden und der neue durchbrechende Zahn durch diesen Kunststoffblock den Platz erhält, den er braucht.

Der zweite Grund für die Entfernung von Milchzähnen ist, dass man die Durchbruchsrichtung der bleibenden Zähne positiv beeinflussen kann. Wenn zum Beispiel ein Eckzahn schräg in die Tiefe liegt, kann man den Milchzahn zum korrekten Zeitpunkt entfernen. Daraufhin änderte der bleibende Zahn im Kiefer seine Durchbruchsrichtung und stellt sich korrekt ein.