Impingement an der Hüfte – Was kann man da tun?

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Impingement an der Hüfte – Was kann man da tun?

Dr. med. Martin Rinio:

Zunächst einmal ist es wichtig, welche Art von Impingement an der Hüfte festgestellt worden ist. Wir unterscheiden da zwei Arten. Im Prinzip beruhen beide auf einem Missverhältnis zwischen der Hüftpfanne und dem Hüftkopf. Bei der einen Form des Impingements liegt die Ursache auf Seiten der Hüftpfanne, bei der anderen auf Seiten des Hüftkopfes. Sie dürfen sich das wie folgt vorstellen: Zum einen bietet die Hüftpfanne zu viel Überdachung und es kommt deshalb frühzeitig beim Beugen der Hüfte zum Anschlag. Im anderen Fall ist der Hüftkopf nicht ganz rund, sondern am Übergang zum Schenkelhals oval geformt, und somit kann diese Stelle vermehrt mit dem Pfannenrand in Kontakt kommen.

Sämtliche Behandlungsmöglichkeiten beim Hüftgelenks-Impingement zielen darauf ab das Gelenk zu erhalten, das heißt wir wollen das Entstehen einer Arthrose verhindern. Wie können wir das bewerkstelligen? Wenn die Ursache auf Seiten des Pfannenrands liegt, kann dieser zurückgefräst werden, so dass dadurch wieder mehr Platz für den Hüftkopf und den Schenkelhals entsteht. Liegt die Ursache eher auf Seiten des Hüftkopfes und Schenkelhalses, kann dieser neu konturiert werden, in dem wir hier den überschüssigen Knochen entfernen. Es gibt zwei Möglichkeiten dies zu bewerkstelligen: eine offene Operation oder auch mit einer Gelenkspiegelung, einer so genannten Arthroskopie.

Eine Gelenkspiegelung bedeutet, dass wir über ganz kleine Zugänge mit feinen Instrumenten und einer Optik in das entsprechende Gelenk hineinschauen, die Behandlung durchführen können und am Ende bleiben nur ganz kleine Narben zurück.

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