Hüftprothese: Ist eine CT/MRT- Untersuchung damit möglich?

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Hüftprothese: Ist eine CT/MRT- Untersuchung damit möglich?

Dr. med. Martin Rinio:

Prinzipiell ist jede Röntgenuntersuchung möglich, wo beispielsweise eine CT-Untersuchung dazugehört. Moderne CT-Geräte sind in der Lage, die durch das Metall entstehenden Störgrößen herauszufiltern, und ergeben vernünftige Bilder.

Bei der MRT-Untersuchung, die ja mehr mit Magnetwellen funktioniert, ist es anders. Da hängt es vom verwendeten Implantat ab, ob es magnetische Eigenschaften hat oder nicht. Die modernen zementfrei implantierten Prothesentypen stellen hauptsächlich Titanlegierungen dar, die hinsichtlich einer MRT-Untersuchung unproblematisch sind. Sollte es sich um eine zementierte Prothese handeln, so ist eher von einer Stahllegierung auszugehen, die magnetische Eigenschaften hat, und deshalb für eine MRT-Untersuchung nicht geeignet ist.

Darüber hinaus kann Ihnen der Hersteller der jeweiligen Prothese Auskunft erteilen, ob im Einzelfall Ihre Prothese für eine MRT-Untersuchung geeignet ist. Teilen Sie deshalb auf jeden Fall Ihrem behandelnden Radiologen, der die Untersuchung durchführt, mit, dass Sie Träger einer Endoprothese sind, damit dieser sich im Vorfeld informieren kann, ob dieser Prothesentyp für die geplante Untersuchung geeignet ist.

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